Donnerstag, 11. Februar 2016

Eine kleine Rückschau: Ende September lud ich die Gemeinde zu einem Herbstfest ein - viele kamen, auch unsere neuen Glaubensgeschwister aus dem Iran, Afrika und neu seit Spätherbst aus der Ukraine.Da ich 60 km entfernt wohnte, war es für alle eine große

Reise. Zuerst wurde das Kuchen Büfett geplündert, anschließend, Spiele, Gespräche, etwas Reiten mit den Ponys und später schwäbischer Flamm- und Zwiebelkuchen und Kürbis Suppe rund ums Feuer. Es waren schöne Stunden und mit vielen Dankeschön fuhren sie dann wieder zurück nach Güstrow.
So gingen die Tage und Wochen mit Spinnen, Weben - Weihnachtsbrötle backen (trotz mir strickt auferlegtem Nein in diesem Jahr), Chorproben, Holz versorgen, Kachelofen heizen langsam dem Ende entgegen. Am 4 Advent feierten wir in der Gemeinde Weihnachtsgottesdienst - ca. 70 Menschen waren gekommen, viele neue aus dem Asylheim. Es gab ein wunderbares internationales Büfett - viel Lachen und Erzählen, gute Predigt, Lieder Einlagen von zwei ukrainischen Frauen und einer Afrikanerin.
Gewebt wurde aus Baumwoll/Leinengarn ein längeres Teil - später in kleinere Tischläufer zerschnitten. Und als letztes aus vielen bunten Resten ein 3,5 m langer, 1,50 m breiter Wollteppich für die luftdurchlassenden Holzdielen in den Mecklenburger alten Häusern.
Au weia - tatsächlich sind schon wieder viele Mo


nate ins Land gezogen ohne neue Nachricht von mir. Meine Bettwäschen Vorräte sind massiv geschrumpft nach dieser 3 Teppiche Aktion. DUmmerweise wollte ich besonders schlau sein und hatte die Enden beim jeweiligen Wechsel nicht mit eingelegt - nun habe ich das große Problem, diese "verschwinden" zu lassen.